Kugelbahn-Projekt

Kooperation mit der Firma Söhner

Herr Leonhardt als Techniklehrer und Herr Schröder als Ausbildungsverantwortlicher der Firma Walter Söhner waren im Gespräch eine Kooperation der Azubis und unserer Technikschüler anzugehen. Zusammen mit den 4 Auszubildenden entstand die Idee einer Kugelbahn. Ziel: Zwei Gruppen bauen je eine Kugelbahn auf 4 Stützen. Welche Kugel ist länger auf dem Weg? Wer baut so, dass die Kugel möglichst lange, komplizierte Bahnen rollt? Einen Monat vor dem eigentlichen Projekt kamen die Auszubildenden im Technikunterricht vorbei um sich, ihre Firma, ihre Berufe und das Projekt vorzustellen. Jeweils 6 Schüler/innen und 2 Azubis machten sich gleich an die Vorplanung und Skizzierung. Ideen wurden gesponnen und Material-Listen beschrieben. Nun konnte das Projekt starten. An zwei vollen Vormittagen kamen wir zusammen.

 

Andre, ein Schüler der Klasse 8c berichtet:

Als wir alle von dem Projekt erfahren hatten, wussten wir nicht richtig, was auf uns zukommt. Das Ziel der beiden Gruppen war auf jeden Fall zu gewinnen, viel Spaß zu haben und natürlich auch etwas dazu zu lernen. Und so fingen wir an zu bauen, das

Gestell wurde vorgegeben. Natürlich haben wir nicht einfach nur Metall zusammen geschraubt und gut ist: wir haben sehr produktiv gearbeitet. 4 „Herausforderungen" mussten eingebaut sein: Eine Kurve, die mindestens einen Halbkreis hat (z.B.

Lochblechstreifen oder Staubsaugerschlauch) und einen freien Fall (Kugel muss mindestens 10 cm tief fallen). Elektronik soll vorhanden sein (LED´s und/oder Summer) und 2 Alltagsgegenstände müssen benutzt werden und eine Funktion erfüllen. Das machte am ersten Tag eigentlich Allen ziemlich Spaß und die meisten waren auch sehr motiviert bei der Sache doch am Freitag dann war JEDER an der Sache, jeder packte

an. Zum Beispiel wurden Plastikflaschen zerschnitten und aneinander befestigt oder die Elektronik gelötet, dass am Ende ein Piep-Ton ertönt. Ein Gießkannenaufsatz, den wir gut als Trichter einbauen wollten und die zwei Kaffeelöffel waren schon knifflig. Hier kamen wieder die Azubis ins Spiel: Sie waren immer bereit dazu mal aufzuklären bzw. zu helfen und zu lösen. Ohne sie hätten wir es nicht geschafft so tolle Murmelbahnen

hinzustellen und zu bauen. Durch den großen Zeitdruck wurde es immer spannender und wir lernten immer mehr dazu bis dann plötzlich Herr Leonhardt vor der Klasse stand und rief: Die Zeit ist um! Jeder wusste was jetzt kommt, und zwar der Startschuss. Wir freuten uns sehr und waren ziemlich gespannt.

 

Wir haben uns alle sehr gut mit den schlauen Azubis verstanden und auch wenn es manchmal Unstimmigkeiten unter uns Schülern gab, haben sie uns Vieles beigebracht und auch gezeigt. Ich fand es toll einfach mal die Erfahrungen zu sammeln wie es ist mit

Profis am Werk zusammen arbeiten zu dürfen. Insgesamt war es ein tolles Projekt mit vielen Erfahrungen und ich denke im Nachhinein sind wir ihnen dankbar für ihre Hilfe und Unterstützung. Wir haben gelernt, dass man im Team besser und schneller vorankommt.

 

Andre Ibrahim 8c + L. Leonhardt